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Eulenpost(s)

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Samstag, 22. März 2014

Alles muss raus!

Natürlich gibt es auch Bücher in meinem Regal, die ich mir selbst angeschafft habe. Und wie das immer so ist… manche stehen für immer ungelesen da rum. Das möchte ich gerne ändern! Denn vielleicht gibt es unter euch ja jemanden, der eines oder mehrere der Bücher lesen möchte…

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Brida von Paulo Coelho hab ich sogar zweimal, weil ich beim Kauf des zweiten vergessen hatte, dass ich es schon einmal hab…

Der Zustand dieser Bücher ist wie neu: ungelesen, keine Leserillen, Flecken oder Knicke. Die Weltbild-Ausgabe von Brida und das Buch von Tanja Kinkel haben jeweils einen Mängelexemplar-Stempel.

Ich hätte gerne je Buch einen symbolischen Betrag von 1,50Euro plus Versand. Ich verschicke immer als Büchersendung. Bei Interesse einfach hier kommentieren oder eine Mail an eulenmail@googlemail.com

EDIT: John Irving und Roopa Farooki sind nun vergeben.

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Freitag, 14. Februar 2014

Wenn ich jetzt hier reinschreibe, worum es geht, liest das keiner mehr….

Ich weiß nicht, was in der Luft liegt, aber derzeit werde ich ständig mit hübschen Stöckchen (auch genannt TAG) beehrt. Zwei habe ich seinerzeit in einem Video besprochen. Das lade ich am Wochenende hoch. Die anderen zwei kommen jetzt.

Der erste Stock stammt von Nora und es ist der wohl bekannteste TAG, der derzeit rumgeht. Ich hatte so gehofft, dass er an mir vorbei geht. Ich finde ihn nämlich schwer zu beantworten… Nunja.

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast - sie sollen also völlig neu für dich sein.

Ich sagte ja, es wird schwer, denn ich freue mich dieses Jahr am meisten auf diverse Fortsetzungen. Aber ich war tatsächlich vor ein paar Tagen in einer Buchhandlung und hatte ein Buch in der Hand, presste es an meine Brust und schlenderte langsam zur Kasse. Irgendwie auf den Weg dorthin ist es dann aber leider abhanden gekommen. Nein, im Ernst, mein Geizhals schwoll an und meine Vernunftsglocke bimmelte so laut, dass ich nichts mehr hören konnte. Jetzt beschimpfe ich meinen Buchling in mir, dass er nicht lauter war und stärker war als die zwei, denn ich will das Buch nun unbedingt haben: Zeitsplitter von Cristin Terrill. Es kursiert zwar gerade bei einigen Bloggern, die es vermutlich als Rezensionsexemplar bekommen haben, aber ich muss sagen, die Geschichte klingt wirklich spannend.

So, dann stehen noch ein paar wenige Bücher auf meiner Liste, die keine Fortsetzung, die ich auch gerne mal irgendwann lesen wollen würde. Dazu zählen: Green Box von Tim Mälzer (okay, das kann man weniger nur lesen als den Inhalt eher nachkochen), Wie ein Flügelschlag von Jutta Wilke (uralt, ich weiß), Das also ist mein Leben von Stephen Chbosky (der Film war wirklich schön) und Was ich dich träumen lasse von Franziska Moll.

Ihr merkt, so richtig Aktuelles habe ich nicht auf meiner Liste stehen. Ich komm da wohl irgendwie nicht hinterher. Wer neugierig ist, was noch auf meiner Liste steht, kann gerne meinen vollen Namen (steht im Impressum) bei Amazon eingeben. Meine Wunschliste ist öffentlich einsehbar.

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Mittwoch, 18. September 2013

[Montagsfrage] Meine erste Rezension

Ich bin gestern abend erst von der Dienstreise zurückgekommen und postwendend ins Bett. Daher reiche ich euch heute meine Antwort auf die sehr interessante Frage von Paperthin nach.

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Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Ich gehe jetzt mal von meiner ersten Rezension auf meinem Blog aus. Ich habe davor noch viele andere geschrieben, aber das könnte ihr ja weder nachlesen noch kann ich es “beweisen”.

Ich begann meinen Blog am 1.10.11. (Bald ist wieder Geburtstag!) Also ich über Paperthins Frage nachdachte, fiel mir sofort Lycidas von Christoph Marzi ein. Ich habe damals ziemlich schlecht über das Buch geschrieben. Zugegeben, ich habe es auch abgebrochen. heute rezensiere ich nicht mehr über abgebrochene Bücher. Aber der schlechte Eindruck von diesem Buch war so prägend, dass ich heute überzeugt war, das sei meine erste Rezension gewesen. Nachlesen könnt ihr sie übrigens hier.

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Montag, 3. Juni 2013

[30 Tage–30 Schätze] Tag 3–Meine Lieblinge

Morgen geht es los! Mein erster Arbeitstag… ich bin schon ziemlich nervös und hoffe, ich sehe nicht total blöd aus und stelle mich nicht doof an… naja. Kommen wir zu etwas Einfacherem!

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Tag 03 - Mein Lieblingsbuch bzw. mein Lieblingsfilm

Dieser Tag ist leicht für mich. Kommen wir erst zu dem Lieblingsbuch:

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Einer meiner aller ersten Posts auf diesem Blog erzählte euch schon von diesem Buch. Ich verlinke es euch mal hier.

Warum ist es mein Lieblingsbuch? Das kann ich eigentlich nicht so richtig beantworten. Als ich es das erste Mal las, hat es mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Und es ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich schon mehr als einmal gelesen habe. Mein Interesse zu Paulo Coelho wurde auch mit diesem Roman geweckt. Ihr merkt, es steckt viel Bedeutung in diesem Büchlein. Ich mag die Gedanken, die sich die Protagonistin macht. Die ganze Geschichte ist sehr feinfühlig, mehrschichtig und vieldeutig. Wunderbar!

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Donnerstag, 31. Januar 2013

[Gelesen] Paulo Coelho–Die Schriften von Accra

Ich mag Paulo Coelho. Ich bin zwar nicht wirklich spirituell oder ähnliches veranlagt, aber ab und zu kann ich eine Dosis Lebensweisheiten gut gebrauchen. Nicht umsonst ist Veronika beschließt zu sterben eines meiner Lieblingsbücher seit vielen Jahren. Es gehört auch zu den wenigen Büchern, die ich schon mehr als zweimal gelesen habe…
Auf vorablesen wurde schließlich eine Leseprobe zu Coelhos neuem Roman angeboten. Ich schnupperte hinein, schrieb einen Leseeindruck und freute mich sehr, als ich ein Leseexemplar zugeschickt bekam!



Verlag: Diogenes Verlag
Seiten: 183
Preis: 17,90 Euro

Genre: Lebensbuch




KLAPPENTEXT […] Er ist vor langer Zeit auf der Suche nach Abenteuern und Reichtum in die Welt hinausgegangen und zufällig in Jerusalem gelandet. In einer magischen Nacht, als ein feindliches Heer die Stadt bedroht und alles verloren scheint, antwortet der geheimnisvolle Fremde auf die großen Fragen der Menschen, die über die Jahrtausende immer wieder gestellt werden: Liebe, Sex, Mut, Siegen und Scheitern, Alleinsein können und friedliches Miteinander. […]
MEINE ERWARTUNGEN Paulo Coelho ist für mich der Mann der (versteckten) Botschaften über das Leben. Ich wünschte mir eine schöne Geschichte, die über das Leben erzählt und wie man es leben sollte.
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Dienstag, 15. Januar 2013

Demnächst… #3

Anders als etwa die meisten Blogger und Buchliebhaber habe ich keinen SuB (Stapel ungelesener Bücher). Zumindest keinen, der der genauen Definition eines SuB entspricht. Denn natürlich stehen in meinem Regal einige ungelesene Bücher. Aber mir selbst immer vorzuhalten, dass ich die alle noch nicht gelesen habe… mal ehrlich, manchmal gibt es doch auch Fehlkäufe oder Spontankäufe. Und später hat man gar nie Lust darauf, dieses Buch zu lesen! Das gehört dann auch nicht auf meinem SuB.
Aus diesem Grund habe ich den Demnächst-Stapel ein geführt. Oben in meiner Menüleiste findet ihr eine Seite namens Demnächst. Dort seht ihr immer ca. 4-5 Bücher, die ich vorhabe, demnächst zu lesen und euch vorzustellen. So kann ich den Stapel immer meiner Leselust anpassen und gerate nie in Zugzwang.
Bis vor kurzem waren dort noch die Bücher meines geheimen SuB zu sehen.

Verlass ihn und Weil ich dich liebe habe ich ja bereits beendet. Auch Die Plantage ist seit vorgestern fertig gelesen. (Rezension kommt!) Mit Linna singt habe ich einmal angefangen, aber ich bekomme da zur Zeit keinen Zugang zu. Also lege ich es erst einmal beiseite. Daher habe ich nun einen neuen Demnächst-Stapel:

Das sind wieder ausschließlich Bücher aus Wanderaktionen. Das schmale Bändchen von Paulo Coelho ist allerdings ein Rezensionsexemplar. Es liegt schräg an den Stapel angelegt, da ich es zwischendurch schmökern werde. Es handelt sich hier nämlich nicht um einen Roman im klassischen Sinne. Die Reihenfolge ist wie immer von oben nach unten:
Anna Koschka – Naschmarkt
Julie Cross – Sturz in die Zeit
Marie Lu – Legend. Fallender Himmel
Paulo Coelho – Die Schriften von Accra

Habt ihr eines der Bücher schon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

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Mittwoch, 5. Oktober 2011

[Gesehen] Veronika beschließt zu sterben

Meine liebe Freundin Alex hat mich heute daran erinnert, dass ich etwas wirklich (wie ich finde) Interessantes zu Paulo Coelhos Veronika beschließt zu sterben vergessen habe zu erzählen. Denn das Buch wurde verfilmt!

 Quelle: www.filmempfehlung.com

Eigentlich bin ich bei Literaturverfilmungen immer sehr skeptisch. Ich hab einfach schon zuviele schlechte Filme gesehen. (Die ganzen Twilight-Filme finde ich zum Beispiel furchtbar...) Aber ich habe mit der Zeit gelernt, beide Kunstwerke, Buch und Film, getrennt von einander zu betrachten. Vielleicht hilft mir da mein literaturwissenschaftlicher Background, aber ein Roman wird nunmal mit anderem Werkzeug geschaffen als ein Film und umgekehrt. Je nachdem, was man erreichen möchte, sollte man zu Entsprechendem gegriffen. Aber die Literaturverfilmung ist nunmal so alt wie der Film selbst, denn was liegt näher als ein "Drehbuch" zu verfilmen, dass schon in Papierform Erfolg hatte?
Das dachten sich vermutlich auch die Macher von Veronika beschließt zu sterben. Und da das Original zu meinen Lieblingsromanen gehört, war ich neugierig, was aus der Vorlage gemacht worden ist. Regie führte Emily Young, die mit diesem Film ihren ersten internationalen Erfolg feierte, der Film kam 2009 in die Kinos. In der Hauptrolle ist Sarah Michelle Gellar zu sehen, was auf mich erstmal abschreckend wirkte. Ich mag diese Schauspielerin nicht so gerne, was vielleicht auch damit zusammen hängt, dass ich sie stark mit der Serie Buffy verbinde.  Aber die Tatsache, dass der Chefarzt von David Thewlis (bekannt als Remus Lupin aus Harry Potter) gespielt wird, gab für mich den Auslöser, doch in den Film zu gehen.

Erster Eindruck: Der Film hält sich relativ eng an die Vorlage. Natürlich werden Kürzungen vorgenommen, aber die Botschaft des Romans kommt gut rüber. Aber es muss auch den Kritiken Recht gegeben werden, die bemängeln, dass der Film streckenweise langatmig wirkt. Hierbei gilt zu bedenken, dass die Handlung im Roman auch nicht besonders rasant ist, sondern vor allem von den Gedanken und "Träumen" der Protagonisten lebt. Dies ist natürlich schwer in einem Film zu übersetzen: Gedanken lassen sich nur schlecht visualisieren.

Fazit: Trotz eventueller Langatmigkeit an manchen Stellen (ich würde es als ruhige Kameraführung interpretieren) ist es durchaus eine gelungene Literaturverfilmung. Man merkt, dass die Macher den Roman Ernst genommen und in seiner Botschaft verstanden haben. Diese Ernsthaftigkeit ist auch den Schauspielern anzumerken. Sarah Michelle Gellar spielt überraschend überzeugend eine ums Leben kämpfende Veronika, die übrigen Rollen unterfüttern dies gelungen.



Empfehlung? Ich würde diesen Film nur jenen empfehlen, die das Buch schon gelesen haben und denen es gefallen hat. Dann ist der Film eine schöne Ergänzung. Aber auch Cineasten, die gerne mal Filme abseits des Mainstreams schauen, könnten hier fündig werden.

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Dienstag, 4. Oktober 2011

[Gelesen] Paulo Coelho - Veronika beschließt zu sterben

Ich habe lange überlegt, mit welchem Buch ich hier anfangen soll. Ein neues? Ein altes?
Dann dachte ich mir, ich fange erstmal mit einem meiner absoluten Lieblingsbücher an. Später folgen dann noch aktuellere Schmöker, versprochen!

Meine erste Wahl ist also auf Paulo Coelhos Veronika beschließt zu sterben gefallen. Generell mag ich die Bücher des Brasilianers sehr gerne. Obwohl ich sagen muss, dass ich den "Hype" um seinen ersten (deutschen) Bestseller Der Alchimist nicht verstanden habe. Das Buch mochte ich nicht. Und die zu spirituellen Bücher schrecken mich auch eher ab. Welches Buch ich dann aber wirklich noch empfehlen kann, steht weiter unten. (Und es gibt tatsächlich noch welche!)





Verlag: Diogenes Verlag
Seiten: 224
Preis: 9,90 Euro
Genre: Drama, Selbstfindung














Inhalt: Das Buch beginnt mit Veronika, die gerade dabei ist, sich mit einer Medikamentenüberdosis das Leben zu nehmen. Doch bevor sie schließlich in Ohnmacht fällt, erfährt man auch den Grund ihres Suizidswunsches:
Der erste Grund war: Ihr Leben verlief gleichförmig, und wenn die Jugend erst einmal vorbei war, würde es nur noch abwärtsgehen, sie würde altern, krank werden, Freunde verlieren. Letztlich würde Weiterleben nichts bringen, vermutlich nur mehr Leiden.
Der zweite Grund war: Veronika las die Zeitungen, sah fern und wußte, was in der Welt geschah. Nichts war so, wie es sein sollte, und sie konnte nichts dagegen tun. Und das gab ihr ein Gefühl vollkommener Ohnmacht.

Doch Veronika wird geretten und in eine geschlossene Psychatrie gebracht. Dort lernt sie nach und nach ihre Insassen kennen. Vom Chefarzt erfährt sie, dass sie ein unheilbares Herzleiden hat und deshalb bald bzw. jeden Moment sterben könnte. Im Angesicht des nun unberechenbaren Todes sehnt sich Veronika nach einem Leben ausserhalb der Psychatrie.
In ihrer Verzweiflung - und dem Bewußtsein, dass sie nicht sobald entlassen wird- schließt sich Veronika einer kleinen Grußße Insassen an, die sich innerhalb der Mauern der Anstalt ein eigenes funktionierendes Leben aufgebaut haben. Selbst mittlerweile geheilte Patienten möchte die Psychatrie nicht mehr verlassen. Die Hintergründe hierzu lernt Veronika erst nach und nach verstehen. Schließlich verliebt sie sich in den verstummten Patienten Eduard und Veronika lernt eine ganz neue Seite von sich kennen.

Leseeindruck: Der Roman ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Beginnt er bei Veronika, erfährt man später auch einiges über die Beweggrüne des Chefarztes und später auch über eine besondere Patientin (Mari), zu der Veronika eine besondere Beziehung aufbaut. Die verschiedenen Perspektiven machen den Roman besonders interessant, und zieht den Leser mitten ins Geschehen. Auch wenn es zunächst schwer fällt, Veronika zu folgen (ihre Gründe für den Suzid erscheinen trivial), so bieten doch vor allem die anderen Patienten und ihre Verhaltensweise dem Leser die Möglichkeit, über sein eigenes Leben zu reflektieren.
Anders als in seinen anderen Büchern vermittelt Coelho seine Botschaft nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern schön sanft und es bleibt dem Leser überlassen, was er aus der Geschichte mitnimmt.

Fazit: Ein wunderschönes, sanft erzähltes und berührendes Buch!



Leseempfehlung zum Autor: Weiter empfehlen kann ich Elf Minuten (Diogenes Verlag, ISBN 3-257-06373-3) und Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte (Diogenes Verlag, ISBN 3-257-06148-X)

Habt ihr auch schon Romane von Paulo Coelho gelesen? Wie findet ihr sie?

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