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Eulenpost(s)

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Dienstag, 21. Oktober 2014

[Montagsfrage] Romanverfilmungen

Nina hat mal wieder eine schöne Frage gestellt, die ich auch beantworten kann. Dann mal los!
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Welche Romanverfilmungen haben Dir in der letzten Zeit
besonders gut gefallen?

Momentan kommen gerade im Jugendbereich ja immer mehr Romanverfilmungen heraus. Ich finde das grundsätzlich sehr gut. Schließlich ist das der Ursprung des Spielfilms und warum etwas selbst schreiben, wenn es eine gute Vorlage gibt?

Da ich derzeit sehr wenig ins Kino gehe, muss ich weit zurückgreifen.Mir gefallen nach wie vor besonders gut, die Verfilmungen von Die Tribute von Panem. Denn dort, wo die Bücher für mich schwächeln, setzen die Filme an, und damit wird beides zusammen ein gelungenes Gesamtkunstwerk. Abgesehen davon mag ich Jennifer Lawrence wirklich sehr gerne.

Bei vielen anderen Verfilmungen, die ich gesehen habe, kann ich nicht beurteilen, ob sie mir im Vergleich zum Buch gefallen. Rubinrot oder Life of Pi zum Beispiel habe ich gesehen, aber nie gelesen. Andererseits finde ich sowieso, dass ein Vergleich nur in sehr begrenztem Maße möglich ist.

Aber schon merkwürdig, dass ich unter dem Claim “Besonders gut”, nur ein Beispiel nennen kann. Die anderen (Divergent, Chroniken der Unterwelt, Kleine Schiffe) sind nicht schlecht, bieten mal mehr oder weniger gute Unterhaltung, aber sie sind eben nicht besonders gut.

Demnächst möchte ich noch Maze Runner sehen, obwohl ich da die Vorlage auch nicht kenne. Ich in meiner Unwissenheit dachte ja, dass das Verfilmung zu Das Labyrinth erwacht sei…

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Dienstag, 18. März 2014

[Gesehen] Rubinrot

Ich war neugierig und deshalb lieh ich mir die DVD zu Rubinrot aus. Die Buchverfilmung des ersten Teils der bekannten Liebe geht durch alle Zeiten-Trilogie von Kerstin Gier. Ich habe die Bücher nicht gelesen, kenne von Kerstin Gier nur Silber.

MEINE ERWARTUNGEN Ich war einfach neugierig. Denn ich habe sowohl Gutes als auch weniger Gutes über diesen Film gehört. Ich hoffte auf gute Unterhaltung, eine schlüssige Handlung und ansprechende Charaktere.

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Mittwoch, 25. Januar 2012

[Gesehen] Sherlock

Heute geht es nicht um den zweiten Teil der Sherlock Holmes-Filme mit Jude Law und Robert Downey Jr.. Den habe ich leider immer noch nicht gesehen. Aber mein Vater hat mir mal vor geraumer Zeit erzählt, dass die erste Staffel einer neuen Serie von BBC in einem der öffentlich-rechtlichen Sender lief. Und er erzählte mir begeistert, dass der neue Sherlock dem Original aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle gut nachempfunden wurde. Blöd nur, dass die Serie nicht mehr lief ^^ Da ich nun meine Masterarbeit ja auch unter anderem über Krimis schreibe (what else is new?), lockte mich diese Serie. Ich mag Sherlock Holmes wirklich sehr!
Jetzt gibt es die erste Staffel auf DVD und da konnte ich nicht widerstehen. Mit meinem Freund habe ich die erste Folge gesehen. Hier eine kleine Review.

Quelle: www.imdb.com
Inhalt: Kann ich nur schwer angeben, da es sich ja um eine Serie handelt. Der erste Fall/die erste Folge heißt aber "A Study in Pink" und ist sehr dicht am Original "A Study in Scarlet" angelegt. Hier geht es um das Kennenlernen von Watson und Sherlock und wie sie gemeinsam einen mysteriösen Fall auflösen: Mehrere Morde geschehen, die wie Suizide aussehen. Doch erst als sich Sherlock Holmes einmischt, kommt langsam Licht ins Dunkel...
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Mittwoch, 5. Oktober 2011

[Gesehen] Veronika beschließt zu sterben

Meine liebe Freundin Alex hat mich heute daran erinnert, dass ich etwas wirklich (wie ich finde) Interessantes zu Paulo Coelhos Veronika beschließt zu sterben vergessen habe zu erzählen. Denn das Buch wurde verfilmt!

 Quelle: www.filmempfehlung.com

Eigentlich bin ich bei Literaturverfilmungen immer sehr skeptisch. Ich hab einfach schon zuviele schlechte Filme gesehen. (Die ganzen Twilight-Filme finde ich zum Beispiel furchtbar...) Aber ich habe mit der Zeit gelernt, beide Kunstwerke, Buch und Film, getrennt von einander zu betrachten. Vielleicht hilft mir da mein literaturwissenschaftlicher Background, aber ein Roman wird nunmal mit anderem Werkzeug geschaffen als ein Film und umgekehrt. Je nachdem, was man erreichen möchte, sollte man zu Entsprechendem gegriffen. Aber die Literaturverfilmung ist nunmal so alt wie der Film selbst, denn was liegt näher als ein "Drehbuch" zu verfilmen, dass schon in Papierform Erfolg hatte?
Das dachten sich vermutlich auch die Macher von Veronika beschließt zu sterben. Und da das Original zu meinen Lieblingsromanen gehört, war ich neugierig, was aus der Vorlage gemacht worden ist. Regie führte Emily Young, die mit diesem Film ihren ersten internationalen Erfolg feierte, der Film kam 2009 in die Kinos. In der Hauptrolle ist Sarah Michelle Gellar zu sehen, was auf mich erstmal abschreckend wirkte. Ich mag diese Schauspielerin nicht so gerne, was vielleicht auch damit zusammen hängt, dass ich sie stark mit der Serie Buffy verbinde.  Aber die Tatsache, dass der Chefarzt von David Thewlis (bekannt als Remus Lupin aus Harry Potter) gespielt wird, gab für mich den Auslöser, doch in den Film zu gehen.

Erster Eindruck: Der Film hält sich relativ eng an die Vorlage. Natürlich werden Kürzungen vorgenommen, aber die Botschaft des Romans kommt gut rüber. Aber es muss auch den Kritiken Recht gegeben werden, die bemängeln, dass der Film streckenweise langatmig wirkt. Hierbei gilt zu bedenken, dass die Handlung im Roman auch nicht besonders rasant ist, sondern vor allem von den Gedanken und "Träumen" der Protagonisten lebt. Dies ist natürlich schwer in einem Film zu übersetzen: Gedanken lassen sich nur schlecht visualisieren.

Fazit: Trotz eventueller Langatmigkeit an manchen Stellen (ich würde es als ruhige Kameraführung interpretieren) ist es durchaus eine gelungene Literaturverfilmung. Man merkt, dass die Macher den Roman Ernst genommen und in seiner Botschaft verstanden haben. Diese Ernsthaftigkeit ist auch den Schauspielern anzumerken. Sarah Michelle Gellar spielt überraschend überzeugend eine ums Leben kämpfende Veronika, die übrigen Rollen unterfüttern dies gelungen.



Empfehlung? Ich würde diesen Film nur jenen empfehlen, die das Buch schon gelesen haben und denen es gefallen hat. Dann ist der Film eine schöne Ergänzung. Aber auch Cineasten, die gerne mal Filme abseits des Mainstreams schauen, könnten hier fündig werden.

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