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Eulenpost(s)

Eulenpost(s)

Mittwoch, 3. September 2014

[Gelesen] Colleen Hoover–Weil ich Will liebe

Hier gelangt ihr zu meiner Rezension zu Weil ich Layken liebe. Dem Buch habe ich 3,5 Eulen gegeben. Der Fortsetzungsband bekommt nicht ganz so viele Eulen…

WeilichWillliebe

 

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 367
Preis: 9,95 Euro
Genre: Liebe, Erwachsenwerden, Drama

 

 

INHALT Zwischen Layken und Will scheint alles perfekt. Doch dann macht Will den Fehler und erzählt Layken nicht sofort, dass seine Ex-Freundin neben ihm in einem Uni-Seminar sitzt. Und Vaughn spricht auch noch etwas an, dass Layken zum Nachdenken bringt. Ist die Liebe zwischen Will und Layken auf unsicherem Boden gebaut?

ERWARTUNGEN Dieses Mal muss ich wohl eher von Befürchtungen sprechen. Ich hab schon am Ende von Weil ich Layken liebe nicht verstanden, warum es eine Fortsetzung gibt. Denn auch wenn viele Layken und Will noch nicht gehen lassen wollten und sich der Roman sicherlich gut verkauft hat – die Handlung gab in meinen Augen nicht mehr Stoff her. Dennoch war ich neugierig, was die Autorin für Wendungen findet.

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Dienstag, 25. März 2014

[Gelesen] Jenni Fagan–Das Mädchen mit dem Haifischherz

Vor einiger Zeit bekam ich Überraschungspost. Sie machte mich sehr neugierig und ich freute mich aufs Lesen… danke an den Kunstmann Verlag für das Zusenden des Romans!!

DasMädchenmitdemHaifischherz

 

Verlag: Kunstmann Verlag
Seiten: 331
Preis: 19,95 Euro
Genre/Thema: Jugendbuch, Fantasy, Erwachsenwerden

 

KLAPPENTEXT Anais Hendricks ist fünfzehn und sitzt auf dem Rücksitz eines Polizeiautos. Ihre Schuluniform ist blutverschmiert, und am anderen Ende der Stadt liegt eine Polizistin im Koma. Doch Anais kann sich da an nichts erinnern. Jetzt ist sie auf dem Weg ins Panoptikum, einer Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, die für das Waisenkind am Ende einer langen Kette von Heimen und Pflegefamilien steht. Während Anais sich mit Mut und Fantasie durch ein Leben boxt, das ihr einen Schlag nach dem anderen versetzt, findet sie in den anderen Jugendlich des Panoptikums fast so etwas wie eine Familie. Eine Familie, die sich ihre eigenen Mythen und Legenden schafft und deren Bande stärker sind als das System, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Es sei denn du hast ein Haifischherz und Freunde, die dir helfen, ihm zu folgen…

MEINE ERWARTUNGEN Ich freute mich auf Fantasie, Witz, Spannung. Eine gute, interessante Jugendgeschichte mit einer Spur Mord und Thrill.

MEINE EINDRÜCKE Ich habe euch den Klappentext mit Absicht abgetippt. So bekommt ihr den besten Eindruck davon, welchen Eindruck ich vom Buch hatte, bevor ich es aufschlug. Klingt doch interessant, was da steht oder?

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Freitag, 31. Januar 2014

[Gelesen] Maike Braun–Die Blunk Konstante

Was habe ich lange für den Roman gebraucht!Ich würde nicht unbedingt sagen, dass es ein Fehlgriff war, aber ich hatte mir eindeutig was anderes darunter vorgestellt…

DieBlunkKonstante

 

Verlag: Stories & Friends
Seiten: 270
Preis: 18,90 Euro
Thema/Genre: Wirtschaft, Krimi

 

 

INHALT Felix Blunk ist spezialisiert darauf, Menschen verschwinden zu lassen. So verhilft er einer Finanzbeamtin, die von einem entlarvten Steuersünder bedroht wird, zu einer neuen Identität. Eigentlich sieht er sich jedoch als Unternehmer: Vor einigen Jahren gründete er mit einem Schulfreund eine Firma, die zunächst erfolgreich lief. Doch dann räumt sein Partner die Konten und verschwindet zusammen mit Blunks Frau Farida. Blunk liest die Scherben seines Lebens zusammen und begibt sich auf die Suche nach seiner Frau. (von der Verlagsseite)

MEINE ERWARTUNGEN Wie schon angemerkt, hatte ich etwas anderes erwartet. Ich fragte mich zwar, was unter dem Untertitel “1 Krimi und 10 Theorien” zu verstehen ist, aber im Grunde dachte ich nur an einen Krimi. Spannend, interessant und unterhaltsam.

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Mittwoch, 13. März 2013

[Gelesen] John Dickson Carr - Die Toten wecken

Ich mag Krimis. So sehr, dass ich damals meine Abschlussarbeit vom Studium über Krimis geschrieben habe. Aber wie in jedem Genre gibt es (subjektiv geurteilt) gute und schlechte…


Verlag: DuMont Buchverlag
Seiten: 246
Preis: 3,99 Euro als E-Book

hier bestellbar!
Genre: Krimi




INHALT Christopher Kent, ein erfolgreicher Kriminalautor, kehrt von einer langen Reise zurück nach London. Er hatte eine Wette mit seinem Freund Dan Reaper abgeschlossen: Kent würde es nicht von Johannesburg nach London schaffen, ohne Geld und ohne seinen Namen einzusetzen (der ihm alle Türen und Wege öffnen würde). Nun kommt Kent am vereinbarten Treffpunkt, einem Hotel in London, an und stolpert dort über eine Leiche. Die Tote kennt er und er wird verdächtigt, denn er war der erste, der sie entdeckt hat. Doch er ist unschuldig. Wer seiner Freunde ist dann der Mörder?
MEINE ERWARTUNGEN Ich hatte das Buch bei Blogg dein Buch gesehen und wurde irgendwie neugierig. Der Plot klang recht interessant… ich hatte mal wieder Lust auf einen Krimi.
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Dienstag, 15. Januar 2013

[Gesehen] The amazing spider-man

Ich glaube, ich hab das schon einmal gesagt: ich liebe Superheldenfilme. Meine unvernünftige Seele will zu jedem dieser Filme ins Kino rennen. Mein vernünftiger Kopf bremst mich aber (zum Glück) häufig mal aus. So auch bei diesem Film. Also habe ich gewartet, bis ich ihn mir ausleihen konnte.

MEINE ERWARTUNGEN Mein Freund hat mir meine Vorfreude auf diesen Film schon vorab gedämpft. Denn er hat ihn vor mir gesehen. Ich war aber auch kritisch eingestellt, denn ich liebe die ursprüngliche Trilogie mit Tobey Maguire als Spiderman.
Ich wusste, dass dieser Film nur gedreht wurde, damit man die Lizenzen nicht an diesem Comic verliert. So war ich neugierig, was man in dem Remake gemacht hat. Ich erwartete, Action, tolle Bilder und gute Schauspieler.
MEINE EINDRÜCKE Zur Handlung sage ich jetzt mal nichts, denn ich gehe davon aus, dass die meisten die alten Spiderman-Filme gesehen haben. The amazing spider-man erzählt die gleiche Geschichte wie der erste Teil der Trilogie. Es gibt nur einen anderen Bösewicht und auch ein paar Details zu Peters Spiderman-werden sind ein wenig abgewandelt worden.
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Samstag, 12. Januar 2013

[Gesehen] 50/50- Freunde fürs (Über)leben

Ich kann mich gar nicht mehr so recht daran erinnern, wie ich auf diesen Film aufmerksam geworden bin. Aber nachdem mich mein Freund fragte, ob ich ihn schon gesehen hätte und ich mich erinnerte, dass Joseph Gordon-Levitt darin mitspielt, wollte ich ihn unbedingt sehen.

MEINE ERWARTUNGEN Ich mag Joseph Gordon-Levitt sehr gerne. Bislang hat er immer in richtig guten Filmen mitgespielt. Auch Seth Rogen ist auch wirklich ziemlich cool. Ein toller Cast bedeutet für mich zwar nicht zwangsläufig ein toller Film, aber es setzt die Messlatte hoch. Ich wollte Witz und etwas Sarkasmus zu dem ersten Thema. Also so eine Art Tragikomödie.
MEINE EINDRÜCKE Der Film spricht in eher leisen Tönen. Wir sehen Adam, Ende 20, kerngesund. Aber sein Leben stagniert: in seinem Beruf wird er nur ausgebremst, in der Liebe plätschert es vor sich hin. Alles ist grau, trüb, langweilig. Dann wird er plötzlich krank. Diagnose Krebs, Überlebenschance 50 zu 50. Nach und nach erzählt er seinem besten Freund, seiner Freundin und seinen Eltern von der Diagnose und beginnt eine Therapie bei der angehenden Therapeutin Katherine.
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Mittwoch, 22. August 2012

[Gelesen] Chris Beckett - Messias Maschine

Dieser Roman kam ja auf Platz 2, als ich euch bat, darüber abzustimmen, was ich als Nächstes lesen soll. Deswegen habe ich ihn direkt nach Inselzauber von Gabriella Engelmann in die Hand genommen. Das war ein ziemliches Kontrastprogramm.

S7300009

Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Seiten: 332
Preis: 9,99 Euro
Genre: Science Fiction
















Inhalt: Illyria City ist ein Stadtstaat, in dem Wissenschaft und Vernunft regieren. Damit grenzt sie sich vom Umland ab, das nach der Reaktion von sämtlichen Weltreligionen und deren Abspaltungen beherrscht wird. Alles nicht Beweisbare ist aber in Illyria streng verboten. Hier gibt es Fantasiewelten und Roboter, die den perfekten Menschen kopieren. In solch einen Roboter verliebt sich George: Lucy, ein Syntec, der dazu konzipiert wurde, den Menschen Vergnügen zu bereiten. Als sich Unruhen in seiner Heimat ankündigen, denn die Gastarbeiter verlangen Religionsfreiheit, schließt sich George einer Untergrundbewegung an. Als aber alle Roboter nach 6 Monaten neuprogrammiert werden sollen, und seine Geliebte damit ihn vergessen würde, nimmt Goerge Lucy mit auf seiner Flucht aus Illyria ins feindliche Umland.

Meine Erwartungen: Ich war aufgrund des Umschlagtextes sehr gespannt auf diesen Roman. Er wirkte sehr dünn und ich fragte mich, wie man in solch einem schmalen Bändchen eine Dystopie umfassend erstellen könnte. Ich erwartete Spannung und eine interessante Dystopie, die das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Religion bespricht.
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Montag, 12. März 2012

[Gelesen] Christoph Marzi - Lycidas

Streng genommen stimmt der Posttitel nicht. Denn ich habe dieses Buch abgebrochen. Ich will das Buch nicht im Ganzen schlecht machen, tatsächlich bedaure ich es, dass ich es nicht fertig lesen konnte. Meine liebe Freundin aus Göttingen war Zeugin: ich habe geflucht, gelacht, gegrübelt und immer wieder versucht, weiterzulesen. Aber ihr wisst ja, ich lese keine Bücher zu Ende, die meine inneren Nackenhärchen aufstellen lassen. Warum dies so ist, werde ich euch nun versuchen zu erklären. Für Kommentare und Diskussion bin ich sehr dankbar und offen!
Um dieses Buch handelt es sich:


Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 864
Preis: 9,99 Euro
Genre: Fantasy, Jugendbuch, Krimi

Inhalt: Es geschehen seltsame Dinge in London. Im Waisenhaus des grausamen Mister Dombey traut die kleine Emily Laing ihren Augen nicht, als sie eines Morgens in der Küche von einer Ratte angesprochen wird, die sich ihr höflich als Lord Hironymus Brewster vorstellt. Eine Sinnestäuschung? Nein, denn bald darauf bleibt Emily nichts anderes übrig, als an die Existenz von wundersamen Wesen zu glauben - als sie nämlich Zeugin wird, wie ein Werwolf  eines der Mädchen aus dem Schlafsaal für Neuzugänge stiehlt. In Begleitung der Ratte - sowie eines Elfen namens Maurice Micklewhite und des mürrischen Alchemisten Wittgenstein - macht sich Emily auf die Suche nach der verschwundenen Mara. Die Spur führt die Gefährten in die Uralte Metropole, eine geheimnisvolle Stadt unter der Stadt, ein dunkles, gefährliches reich, in dem gefallene Engel hausen und antike Gottheiten über das Schicksal der Menschen walten. Doch was steckt wirklich hinter den Kindesentführungen, von denen London regelmäßig heimgesucht wird? Und wer ist der mysteriöse Herrscher der Uralten Metropole, der sich Lycidas nennt?
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Donnerstag, 1. März 2012

[Gesehen] Das Leuchten der Stille

Diesen Film wollte ich eigentlich sehr gerne im Kino sehen, aber ohne Begleitung macht es doch keinen Spaß... Es ist eine Romanverfilmung von Nicholas Sparks und heißt im Original Dear John (was wesentlich besser zur Handlung passt!)

Quelle: www.amazon.de
Inhalt: John und Savannah treffen sich zufällig am Strand, als John ihre Tasche aus dem Meer wischt. Schnell entspinnt sich eine innige Liebe zwischen den beiden. Diese wird aber schon bald auf eine harte Probe gestellt, als John als Soldat nach Deutschland muss. Ein Jahr gilt es zu überbrücken, dann hat John seine Militärpflicht abgeleistet. In dieser Zeit schreiben sich John und Savannah viele Briefe. Als sie sich wiedersehen, scheint ihr Liebesglück perfekt. Doch die Anschläge des 11. September bewegen John sich für weitere zwei Jahre zu verpflichten. So zieht er wieder in den Krieg und Savannah bleibt zurück. Ihre Liebe kann warten, doch das Leben warten nicht auf die beiden...
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Mittwoch, 18. Januar 2012

[Gesehen] 2012

Ich habe ein wenig mit der Review zu diesem Film auf mich warten lassen. Irgendwie musste der erstmal in mir sacken und ich musste mir Gedanken darüber machen, wie ich den Film finde. Nun ist alles fertig gegärt und es kann los gehen!
Die Sprache ist von diesem Film...


Inhalt: Ein indischer Wissenschaftler bemerkt 2009 eine ungewöhnlich schnelle Zunahme der Sonnenstrahlen. Dies hat verheerende Folgen für die Erdoberfläche, die Welt, wie sie bestand, würde es dann nicht mehr geben können. Der US-Präsident wird alarmiert und in einem Bündnis mit 43 anderen Staaten wird ein Projekt zur Rettung der Menschheit in die Wege geleitet. 2012 ist es schließlich soweit. Mächtige Erdbeben erschüttern bestimmte Teile der Erde. Der Autor Jackson Curtis (John Cusack) befindet sich zufällig mit seinen Kindern in so einem Gebiet, als das US-Militär die drei abfängt und evakuiert. Curtis bekommt von einem Fanatiker erzählt, was das Militär so treibt. Er erfährt, dass durch die starken Eruptionen der Sonne, die Erdplatten sich verschieben, was diese Erdbeben hervorruft. Die Erde reißt auf und wird untergehen. Spätestens am 21. Dezember. Doch die Katastrophe schreitet schneller voran, als die Wissenschaftler berechnet haben, so dass die Projektleiter in Alarmbereitschaft gesetzt werden. Alle hohen Politiker werden aktiviert, sich zu einem geheimen Ort einzufinden, an dem sie gerettet sein werden. Curtis bekommt davon Wind, schnappt sich seine Familie und will auch zu diesem Ort. Doch wo ist der?

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Montag, 5. Dezember 2011

[Gelesen] Paolo Giordano - Die Einsamkeit der Primzahlen

Es hat ganz schön lange gedauert, bis ich den Roman endlich geschafft hae. Denne igentlich ist er nicht sehr dick und auch nicht wirklich kompliziert geschrieben. Aber warum hat es so lange gedauert?



Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 368
Preis: 8,99 Euro
Genre: Erwachsen werden, Liebe, Drama














Klappentext: Der große Roman einer unvollendeten Liebe - Ein einziger Tag in ihrer Kindheit hat über ihr Schicksal entschieden. An diesem Tag verlor Alice das Vertrauen in ihren Vater und ihre Lebenslust. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, als er sie ein einziges Mal aus den Augen ließ. Jahre später lernen sich Mattia und Alice kennen und sie scheinen füreinander bestimmt zu sein. Doch das Leben legt ihnen Hindernisse in den Weg.

Leseeindruck: Der Klappentext suggeriert, dass Mattia und Alice sich in ihr Schicksal ergeben mussten. Doch tatsächlich haben sie selbst dieses Schicksal herbeigeführt: Alice soll auf Wunsch ihres Vaters Skifahren lernen, was sie aber hasst. Als sie im dichten Nebel stürzt, bleibt sie einfach liegen und hofft, dass sie einfach verschwindet. Von diesem Unfall bleibt ihr eine große Narbe und ein lahmes Bein zurück. Mattia selbst hat seine Zwillingsschwester, die geistig zurückgeblieben und ihm ein Klotz ein Bein ist, in einem Park zurückgelassen, weil er ohne sie zu einer Geburtstagsparty gehen wollte. Danach ist sie wie vom Erdbogen verschluckt.
Die Geschichte macht immer wieder Zeitsprünge von mehreren Jahren. Auch wechseln die Perspektiven, aus denen die Story erzählt wird. So erlebt der Leser nicht nur das Innenleben von Mattia und Alice, sondern auch von der Haushälterin, den Eltern und engen Freunden. So kann der Leser in die Welt von Alice und Mattia tief eintauchen. Zugleich bleibt eine unsichtbare Mauer zwischen dem Paar und dem Leser bestehen, ihre Ängste und Hemmungen werden nicht richtig deutlich. Ihre Schicksale sind zwar schrecklich und haben auch sichtbare Spuren hinterlassen, weshalb sie sich aber in solchem Übermaße dem Leben versperren, bleibt vor allem bei Alice unverständlich.
Es ist keine gleichberechtigte Beziehung zwischen den beiden, denn immer ist es Alice, die die Initiative ergreifen muss. Mattia dagegen hat, egal bei welcher Person, große Schwierigkeiten, nähere Bindungen einzugehen. So erscheint es logisch, dass die Liebe unvollendet bleiben muss. Doch als der Leser denkt, beide haben ihren Weg im Leben gefunden, geschieht eine unerwartete Wendung und die Handlung bekommt spannungsvolle Momente, wie in einem Krimi. Leider baut der Autor dies nicht näher aus, sondern lässt auch diese Spur im Sande verlaufen. Es scheint Mattia und Alice nicht möglich zu sein, etwas zu Ende zu führen oder gar ihr Leben selbst zu gestalten. Stets muss jemand anders die Entscheidungen für sie treffen.

Fazit: Die Geschichte nimmt einen guten Anfang. Es ist spannend, aus der Kindheit von Mattia und Alice zu erfahren. Ihr Schicksal berührte mich auf Anhieb. Doch dann geht es leider holprig weiter. Der erste Zeitsprung entfernt Alice und Mattia nicht nur zeitlich von ihrer Vergangenheit, sondern auch emotional vom Leser. Vor allem Alice' Verhalten bleibt häufig unverständlich und wirkt übertrieben. Die Geschichte wirkt hölzern und inkonsequent. Wenn ich am Anfang die verschiedenen Perspektiven schätzte, aus denen die Geschichten erzählt wurde, so fehlte mir später die Tiefe. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sich auf Mattia und Alice zu beschränken und nicht auch noch die Ängste und Sorgen der vielen Nebencharaktere anzureißen. Ich bin mit der Geschichte letztendlich nicht warm geworden und habe sie nur in sehr kleinen Häppchen gelesen, da ich schnell gelangweilt und angestrengt war.

... und eine halbe Eule

Für Fans von: Die fabelhafte Welt der Amelie, Garp und wie er die Welt sah

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Sonntag, 20. November 2011

[Gesehen] Glücksformeln

Im Rahmen meines DVD-Abos lag letzte Woche der Film Glücksformeln in meinem Briefkasten. Ich war schon sehr gespannt darauf, denn ich hatte das Plakat lange in meinem Kino begutachtet, aber es nicht gewagt hinein zu gehen. Nun weiß ich auch, warum.

Quelle: http://www.filmposter-archiv.de/filmplakat.php?id=14581

Inhalt: Die Regisseurin Larissa Trüby hat für ihren Film verschiedene Personen zum Thema Glück befragt. Allen wurden Fragen gestellt wie: Gibt es den Schlüssel zum Glück? Kann man Glücklichsein erlernen? Und ändert sich die persönliche Definition von Glück im Laufe des Lebens? So unterschiedliche Menschen wie ein Glücksforscher, ein 11-jähriger Junge, eine 19-jährige Studentin, ein 34-jähriger Musiker und ein 90-jähriger Pensioner schildern Glücksmomente und ihre Erfahrungen.

Erster Zuschauereindruck: Der Film beginnt sehr vage. Kamerafahrten über eine unbekannte Stadt, eine Stimme aus dem Off, die einem etwas vom Glück erzählt. Dann immer wieder Interviewausschnitte mit dem Glücksforscher in Englisch, deutsch untertitelt. Nach und nach eröffnen sich verschiedene Kapitel in dem Film, zu denen bestimmte Personen sich dann äußern. Das Ganze wirkt aber gewollt persönlich und tiefsinnig.

Fazit: Anders als das Plakat mich hatte vermuten lassen, handelt es sich um einen Dokumentarfilm zum Thema Was ist Glück. Die repräsentativen Einblicke in das Leben der sehr unterschiedlichen Personen haben aber nichts mit dem Zuschauer zu tun, sind zu speziell, erreichen ihn nicht und bleiben damit belanglos und sind eben nicht repräsentativ. Wie so viele andere Reportagen auch, schifft auch diese um das Thema herum, kratzt verschiedene Subthemen an, ohne wirklich konkret zu werden. Was die Regisseurin erzählen will, wird dem Zuschauer nicht klar. Die Gesamtaussage des Films scheint dabei zu sein "Tu, was dir Spaß macht!", was in meinen Augen eine wenig reflektierte Aussage ist.
Einzig interessant, war der Beitrag eines Mannes, der in einer Schule das Schulfach Glück eingeführt hat. Mit interaktiven Methoden zeigt er den Schülern, wie sie Ziele formulieren, diese erreichen können und was im Leben wichtig ist (Mitmenschen, Teamarbeit etc.). Bloß, als es konkret zu werden begann - man sah die Schüler eine Kooperativaufgabe lösen, der Lehrer sagte "Jetzt kommen sie an den Punkt, der so wichtig ist" - und der Film springt zu einer anderen Person. Es wird vieles also angetippt, aber nicht ausformuliert. 
Sehr schade.
Ich mag diesen Film nicht wirklich empfehlen, da er sehr schnell ermüdend wird und die Erwartungen nicht erfüllt. Wer sich grundsätzlich mal mit dem Thema Glück befassen will, kann diesen Film aber sicherlich als Einführung oder Ausgangsbasis anschauen. Glücklich wird er dabei aber nicht.



Der Kinostart war im Aprill 2011. Der Film hat (nur) 90 Minuten Länge.

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