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[Im Kino] The Dark Knight Rises

Eulenpost(s): [Im Kino] The Dark Knight Rises

Samstag, 11. August 2012

[Im Kino] The Dark Knight Rises

Ja, auch ich habe ihn mir angesehen. Immerhin habe ich die anderen zwei Filme aus der Trilogie auch im Kino gesehen. Und diese Filme sind absolute Kinofilme: Sie brauchen eine große Leinwand.
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Inhalt: Batman ist nach dem Drama aus dem letzten Kampf gegen Joker in den Ruhestand getreten. Bruce Wayne hat sich in seinem großen Haus vollkommen zurückgezogen und zeigt sich nicht mehr der Öffentlichkeit. Doch seine Firma geht zu Grunde und am Himmel von Gotham City zeichnet sich erneut Böses ab…

Meine Erwartungen: Die Dark Knight-Trilogie ist ja eine besonders düstere Batmanverfilmung. Ich hoffte, ehrlich gesagt, dass der dritte und letzte Teil nicht ganz so sehr ein Thriller und düster wird, wie der zweite Teil mit Joker. Das war für mein kleines Herz damals schon fast zu viel. Ich wollte diesmal Spannung Krimi, Action und ein klein wenig Humor. Vor allem freute ich mich auf einen guten Abschluss der Trilogie.

Fazit: Ich ging zufrieden und erleichtert aus dem Film.

Von der Handlung werde ich euch nicht wirklich etwas erzählen, da ich euch sonst die großen Spannungs- und Wendepunkte vorwegnehmen würde. Was aber wirklich positiv zu erwähnen ist, dass der Film sich zu Beginn die Zeit nimmt, den Zuschauer wieder in die Materie einzuführen. Er erinnert ihn an die wichtigen Ereignisse aus dem zweiten Teil der Trilogie, so dass der Zuschauer nachvollziehen kann, in welcher Situation sich Batman alias Bruce Wayne befindet.
Auch alle anderen wichtigen Figuren werden gebührend eingeführt, ohne dass es langatmig wirkt. Denn die Einführung wird schon unterbrochen mich spannungsvollen Momenten und Andeutungen auf den Krimi, der zu erwarten ist.
Der Cast ist natürlich auch diesmal wieder absolut hochkarätig. Neben den alten Bekannten wie Christian Bale, Gary Oldman, Morgan Freeman und Marion Cottilard kommen noch so tolle Schauspieler wie Tom Hardy als Bösewicht, Anne Hathaway als Catwoman und Joseph Gordon-Levitt (bekannt aus u.a. Inception) als passionierter Polizist hinzu. Alle spielen sie mit Leidenschaft, Freude und zeigen absolut großes Kino. Ihre Charaktere wirken alle sehr glaubwürdig, stimmig und harmonieren sehr gut untereinander.
Das Setting ist genauso prunkvoll, detailreich und imposant wie man es aus The Dark Knight kennt. Die Stunts und Special Effects wirken überzeugend und nicht überladen. In The Dark Knight Rises setzt man nicht auf zuviel Action, sondern auf die Psyche: Es ist wieder mal ein wirklich guter Actionthriller. Zu meinem Glück nicht ganz so düster und gruselig wie der zweite Teil. Denn die Thematik greift hier auf gegenwärtig bekannte Topics wie die Finanzkrise, Fanatismus und Rache zurück. So wirkt der Film an sich durchaus realistisch und nicht comichaft oder fiktiv.
Besonders gefallen haben mir diesmal auch die Kostüme. Achtet einfach mal auf Catwomans Ohren. Was sich die Kostümbilder da haben einfallen lassen, ist wirklich toll.
Es gibt ja viele kritische Stimmen, die sagen, dass der zweite Teil besser sei als der dritte. Wenn man sich den Bösewicht anschaut, dann kann ich dem zustimmen. Tom Hardy alias Bane macht einen großartigen, düsteren Job. Der Bösewicht ist wirklich sehr böse, bekommt aber zum Schluss noch eine kleine menschliche Seite. Zwar wird Hardys Schauspielkunst durch die Maske abgeschwächt, aber es ist auch vielmehr der Umstand, dass Joker (Heath Ledger) als Psychopath einfach nicht mehr zu toppen ist. Im weiteren Vergleich zum zweiten Teil der Trilogie hat mir aber am Finale gut gefallen, dass die Actionszenen diesmal nicht so überladen waren. Es gab sie natürlich reichlich, allerdings wirkte der Film auf mich insgesamt eher ruhig. Vermutlich war The Dark Knight einfach für viele, wie auch für mich, in seinem Genre eine absolute Überraschung. So etwas hatte es bis dato noch nicht gegeben. So waren die Erwartungen an The Dark Knight Rises natürlich extrem hoch. Aber Christopher Nolan hat wirklich gut dagegen gehalten und das Skript nicht ins Absurde geführt, sondern auf dem Boden der Realität belassen. Dass dies im ersten Moment vielleicht enttäuscht, kann ich nachvollziehen. Nichtsdestotrotz: Das Ende von The Dark Knight Rises ist wirklich ein guter Abschluss der Trilogie. Besser hätte Christopher Nolan es nicht schreiben können: alle Figuren bekommen ihre würdiges Ende und der Zuschauer geht (fast) ohne Fragen aus dem Kinosaal.
Wenn ihr also auf Actionthriller steht, Batman begins und The Dark Knight mochtet, dann schaut auch den dritten Teil unbedingt auch noch an. Es ist wirklich sehr unterhaltendes Kino,dass aber auch ein paar kritische und nachdenkliche Momente in sich trägt.
Wenn es euch möglich ist, empfehle ich, den Film mit Pause anzuschauen. Er geht immerhin über 2 1/2 Stunden. Da ist einmal verschnaufen ganz angenehm.

4Eulen

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2 Kommentare:

Am/um 11. August 2012 um 10:46 , Blogger Katie meinte...

Also ich empfehle den Film ohne Pause zu gucken, ich finde es immer schrecklich wenn zwischendurch unterbrochen wird ;)
Ich fand den Film auch total super und ich mochte auch Bane als Bösewicht. Ich denke man kann ihn nicht wirklich mit dem Joker vergleichen, da sie ganz anders gestrickt sind. Wo Bane die körperliche Präsenz und die Gewalt hat, da hat Joker eben den durchgeknallten Geist... schwer zu vergleichen. Ich finde die Filme bewegen sich auf einem Niveau :)

 
Am/um 11. August 2012 um 20:54 , Blogger Melissa meinte...

Das mit der Pause ist natürlich Geschmackssache. Ich mag es normalerweise auch nicht, aber diesmal hab ich es positiv aufgefasst.
Ich finde aber auch, dass man die beiden Bösewichte nicht vergleichen kann. Ich habe nur viel gelesen, dass es eben gemacht wird. Und dann werden jene natürlich enttäsucht, die einen zweiten Joker erwarten. Denn wie du richtig sagst: Bane ist eher der körperliche Bösewicht. Auf eine andere Art grausam, aber genauso stark wie Joker.

 

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