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Eulenpost(s)

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Mittwoch, 19. Februar 2014

[Montagsfrage] Reise an den Ort aus Büchern

Nina hat vorgestern mal wieder eine tolle Frage aus dem Ärmel geschüttelt. Ich werde da auch einmal meine Gedanken zu verbreiten.

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Hast du schon einmal einen Ort besucht,
nur weil er in einem Roman vorkommt?

Eigentlich könnte ich die Frage mit einem einfachen Nein beantworten. So wenig wie ich mich in Romanfiguren verliebe oder als Teenager eine Boygroup angehimmelt habe, so wenig würde ich einen Ort aufsuchen, nur weil er in einem Roman vorkommt. Was habe ich davon?

Sicherlich…ich mag Sherlock Holmes sehr und wenn ich das nächste Mal in London wäre, würde ich vermutlich darüber nachdenken, ob ich die Baker Street aufsuche. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde ich mich aber dagegen entscheiden. Ich hab irgendwie etwas gegen Mekka-artige Orte, zu denen Fans hin pilgern. Bei realen Personen könnte man es noch verstehen, irgendwie, aber bei fiktiven?

Eine Ausnahme gibt es, wenngleich sie im Hinblick auf die Montagsfrage etwas geschummelt ist. Die Orte aus Wir zwei allein sind mir größtenteils vertraut. Aber eigentlich auch nur, weil ich viele Jahre in Freiburg und Umgebung gelebt habe und somit die Orte kenne, wenn auch zum Teil nur dem Namen nach. Das hat mein Lesevergnügen noch einmal verstärkt und manchmal musste ich schmunzeln und verträumt das Buch ablegen. Freiburg ist so schön! Und wenn ich könnte, würde ich dort auch wieder wohnen.

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Sonntag, 26. Januar 2014

[Mein Monat] Januar

Ja, der Januar ist zwar noch nicht ganz rum, aber es ist sein letztes Wochenende. Deswegen habe ich einfach mal in die Kamera gequatscht.

Viel Spaß dabei!

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Mittwoch, 8. Januar 2014

[Gelesen] Matthias Nawrat–Wir zwei allein

Eigentlich wollte ich das Buch schon direkt nach der Frankfurter Buchmesse 2012 gelesen haben. Denn da war ich auf einer Lesung zu diesem Buch.
Wirzweiallein

Verlag: Nagel&Kimche Verlag
Seiten: 185
Preis: 17,90 Euro
Genre: Liebe, Erwachsenwerden, Gegenwartsliteratur

KLAPPENTEXT Seit dem Aussetzen seines Studiums jobbt der junge Ich-Erzähler als Gemüselieferant, fährt dazu kreuz und quer durch den Schwarzwald und ist damit zufrieden. Bis ihm die unberechenbare Theres begegnet. Da beginnt er plötzlich von exotischen Abenteuern zu träumen.
MEINE ERWARTUNGEN Vor der Lesung wußte ich das Buch nicht wirklich einzuschätzen. Nach der Lesung war ich neugierig und fasziniert. Aber ich wußte auch, leichter Lesestoff ist das nicht. Vermutlich hat es deswegen etwas lange gedauert, bis ich nun dazu gegriffen habe.
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Montag, 15. Oktober 2012

Meine Highlights auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Ich hatte auf facebook angefragt, ob Interesse an einem kleinen Bericht zu meinen persönlichen Highlights auf der Buchmesse besteht. Ich wollte vorher anfragen, weil ich selbst weiß, wie nervig die vielen (ungefragten) ausführlichen Berichte sein können, vor allem, wenn man selbst gerne hingegangen wäre und aus irgendwelchen Gründen nicht konnte.Da es aber nun doch ein paar Menschen gibt, die sich dafür interessieren. Hier mein Erlebnisbericht:

Es war mein erstes Mal auf einer Buchmesse. Ich wollte eigentlich schon seit Jahren mal hin, aber als Jugendliche klappte das nie und während des Studiums hatte ich das aus den Augen verloren. Mit meinem Blog bin ich aber unweigerlich letztes Jahr wieder darauf gestoßen und hatte es mir diesmal fest vorgenommen, wenigstens einen Tag nach Frankfurt zu kommen. Ich hab leider zu spät erfahren, dass ich auch einen Presseausweis beantragen könnte, nunja… es wird nicht meine letzte Buchmesse gewesen sein!



Die Messe erinnert mich ein wenig an einen großen Flughafen. Wie in Zürich oder eben in Frankfurt selbst: lange Gänge, viele Schilder, große Orientierungsnot. Aber bei mir hat es auch die kribbelnde Vorfreude auf ein Höchstmaß gesteigert.


Gerade die großen Verlage hatten besonders aufwendig und hochwertig gestaltete Stände. Oben seht ihr einen Teil des dtv Verlages. Ich hatte irgendwie keine Holzregale, gemütliche Sitzecken und schöne Tische erwartet. Die Eule vom Ullstein Verlag hätte ich auch gerne als Bücherregal!


In Halle 4.0 gab es viele Stände mit Geschenkartikeln und Nonbooks-Artikeln. An dem Stand mit den Eulen wurde mein Herz kurz schwach. Denn auch Samstags kann man hier shoppen…


Besonders lohnenswert war eigentlich zu beinahe jeder Zeit der Besuch im ARD Forum. Dort gab es etwas zu Essen und zu Trinken, viele Sitzmöglichkeiten und Bildschirme, von denen man aus das Interview verfolgen konnte. Gleich um 10 Uhr habe ich dort ein sehr unterhaltsames, sympathisches Interview mit Thomas Hermanns verfolgen dürfen. Er war wegen seines neuen Krimis eingeladen worden.
Dieser Mann ist genauso lustig, herzlich und charmant, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Einen weit weniger sympathischen Eindruck hat dagegen Roger Willemsen bei mir hinterlassen. Sein Verhalten wirkte auf mich gespielt, überheblich und einstudiert. Nichtsdestotrotz ist es ja immer spannend, Autoren auch mal live zu sehen.

Lesungen gab es leider nur sehr wenige am Samstag. Eine wirklich schöne war jene mit Matthias Nawrat zu seinem Debütroman Wir zwei allein. Das war für mich die perfekte Ruhepause und hat mich auf den Roman sehr neugierig gemacht.
Ein besonderes Highlight war natürlich auch mein Treffen mit Gabriella Engelmann. Wir hatten uns zuvor verabredet. Leider war sie sehr begehrt, so dass ich nur kurz ein paar ruhige Minuten mit ihr allein ergattern konnte. Natürlich hab ich es total versäumt, ein Foto davon zu machen.

Insgesamt habe ich es sehr genossen, auf der Buchmesse gewesen zu sein. Nächstes Mal möchte ich aber mehr als einen Tag dort sein, um noch besser flanieren und genießen zu können. Ab mittags wurde es nämlich sehr voll, nichts für Klaustrophobiker. Es gibt aber wirklich viel zu sehen und manchmal entdeckt man ganz überraschend Autoren, Blogger und Buchtuber. Meine Kamera baumelte immer am Handgelenk und mein Notizblock war immer griffbereit.
Ich hoffe, euch hat der sehr kleine Einblick in meine Buchmesse gefallen. Ich könnte natürlich noch viel mehr davon erzählen, aber ich denke, irgendwann nervt es dann.

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