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[Mein Monat] Oktober

Eulenpost(s): [Mein Monat] Oktober

Sonntag, 2. November 2014

[Mein Monat] Oktober

Der Oktober spiegelt auch im Blog eigentlich ganz genau das wieder, was bei mir privat und im Beruf los ist: weil auf dem Blog so wenig zu finden ist, war es entsprechend trubelig in den anderen Bereichen. Auch mit dem Lesen ging es nicht wirklich voran und zum ersten Mal habe ich einige Rezensionen lange vor mir hergeschoben und erst spät geschrieben/veröffentlicht. Daraus habe ich definitiv gelernt, denn zum einen habt ihr nichts davon und zum anderen fällt es mir unglaublich schwer, Wochen nach dem Beenden des Buches schlaue Dinge dazu zu sagen, obwohl ich mir Notizen gemacht habe. Das wird also anders.

Was ich weniges für euch rezensiert habe und was neu ist, zeige ich euch jetzt:

Gelesenes

WerdasSchweigenbricht

spinnenkuss

Ja, in der Tat, ich bin selbst ganz erschrocken. Ich hätte nicht gedacht, dass ich euch so am Hungertuch habe nagen lassen. Aber wie soll ich euch Bücher vorstellen, wenn ich selbst kaum eines in die Hand genommen habe? Der November wird vermutlich noch nicht so ganz arg viel besser, aber da ich im Dezember Urlaub habe (drei Wochen!!), werden ihr euch vor Rezensionen vermutlich kaum retten können und meine Jahresbilanz bekommt noch einmal einen schönen Schub. (Mit Klick auf die Cover kommt ihr zu meinen Rezensionen)

Neues

dasmädchen

Auch hier gibt es nicht mehr zu vermelden. Darüber bin ich aber eigentlich ganz froh, weil mein Regal mit den ungelesenen Büchern auch schon keinen Platz mehr hat. Das Buch habe ich über die Tauschaktion von Anka bekommen. Es stand auf meiner Wunschliste und obwohl es gebraucht ist, sieht es aus wie neu. Entsprechend groß war meine Freude. Habt ihr es schon gelesen?

Off-bookish Words

Ich werde auch in diesem Monat auf ein Video verzichten, denn irgendwie habe ich derzeit einfach keine Lust darauf. Und im Grunde liegt mir das Schreiben auch mehr. Was ist also hinter den Kulissen von Eulenpost(s) passiert?

Gefühlt bin ich mal wieder viel unterwegs gewesen, was aber laut meinem Kalender gar nicht so stimmt. Eigentlich war ich nur einmal am Wochenende bei meinem Freund und dann Ende des Monats in München auf einem Event. Dazwischen habe ich gearbeitet wie eine Verrückte. Obwohl ich Volontärin bin, habe ich dieses Jahr zwei Projekte alleine gewuppt (eines davon läuft noch). Das macht mich zwar auch Stolz, aber letztendlich mache ich die auch nur, weil mein Chef das nicht machen will und meine Kollegin keine Zeit dafür hat. Irgendeiner muss es ja machen, oder? Das ist überhaupt so ein Slogan auf der Arbeit bei mir. Ich will mich aber nicht beschweren: lieber so als rumsitzen, Däumchen drehen und sich überflüssig fühlen.

Privat war es etwas ruhiger, ein Glück. Weil ich aber so gestresst bin, bin ich für meinen Lieben “schlecht gelaunt”. Das heißt, dass ich schnell gereizt reagiere, nicht alles mit einem zwinkernden Auge sehen will und kann und eigentlich die meiste Zeit meiner Freizeit gerne gemütlich in der Ecke liegen will. Nicht besonders spaßig, ich weiß. Umso schöner, dass bald ein Ende in Sicht ist. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass ich weiterhin Energie in die Verschönerung und das Vervollständigen meiner Wohnung stecke. Zwei neue Bilder sind dazu gekommen (die könnt ihr hier noch einmal sehen), es gibt einen neuen Teppich (hab ich den schon mal gezeigt?) und ein alter Schuhschrank sieht mit etwas Farbe und neuen Griffen auch aus wie neu gekauft. Das tut mir gut, steigert mein Wohlbefinden und ich plane schon eifrig für den Frühjahr, wenn dann der Balkon dran ist. Dann denke ich auch mal daran, ein Vorher-Nachher-Bild zu machen. Vom Schuhschrank hab ich nämlich leider nur ein Nachher-Bild.

Was mir aber sehr gut tut, ist das Wetter. Ich wiederhole mich, ja. Aber der Herbst mit seinem Nebel, dem Wind und den Regenschauern… da fühle ich mich wohl. Ich hab auch kein Problem damit, dass es spätestens seit der Zeitumstellung abends schon früh dunkel wird. Ich zünde mir einfach Kerzen an, koche einen Tee und kuschel mich auf das weltbeste Sofa. Und ich koche! Leckere Tarte und Curry, eine Süßkartoffel-Lasagne… das macht Spaß und zum Glück schmeckt es (mir) auch.

Die dritte Säule, neben Kochen und Einrichten, ist das Kulturprogramm. Seit September bin ich fleißig ehrenamtlich als Reporterin unterwegs. Wenngleich im mir im Oktober wohl etwas viel vorgenommen hatte, ist es dennoch toll gewesen: Oper, Schauspiel, Lesung, Konzerte. Alles, was es so gibt. Und bis jetzt war alles auch gut bis sehr gut! Es stehen noch ein paar Wunsch-Vorstellungen auf meiner Liste. In der Hinsicht bin ich froh, nicht jeden Abend auf dem Sofa zu liegen.

Nun mache ich aber Schluss und stelle euch ein paar Fragen: wie verbringt ihr den November? Seit ihr schon im Weihnachtsfieber? Und welche Bücher liegen bei euch auf dem Tisch?

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2 Kommentare:

Am/um 2. November 2014 um 09:44 , Blogger Lara Smith meinte...

Du hast ja unglaublich viel um die Ohren, aber wenn es dir Spass macht ist es nicht so schlimm. Als Reporterin fürs Fernsehen oder Radio? Cool :)
Lg Lara

 
Am/um 2. November 2014 um 13:20 , Anonymous RoM meinte...

Guten Sonntag, Melissa.
Im Krimi heißt es immer, eine Spur wird schnell kalt. Ähnlich ergeht es einem mit den spontanen Eindrücken zu einer Geschichte; die wollen gern zeitnah textlich verarbeitet sein. Nur paßt es eben nicht immer, mit der Realisierung. Eine selbstgemachte Lasagne schiebt sich dann in den Vordergrund! :-)

Um es in ein Bild zu bringen: Dein SuB-Regal bräuchte demnach selbst ein Regal...
;-)

Wenn Dein Engagement in puncto eigenständiger Arbeit dann auch zur Kenntnis genommen ist, sollte es Dir dienlich sein. Und Bleistift-Mikado zu spielen ist ja auch nicht verlockend. Bei einer guten Arbeit vergeht die Zeit fluxer.

Die kommende Balkonsaison...Im Moment bin ich noch dabei den "Jahrgang 14" abzuräumen. Durch den gestrigen Feiertag haben meine Geranien (das letzte Bollwerk) allerdings noch eine Frist erhalten. Passend zum Sonnenschein.
Was das Wetter angeht - hier bist Du wohl direkt mit dem hohen Norden verhaftet geblieben.

Deine freudige Zufriedenheit spricht wohl für das Ulmer Kulturprogramm.

Den November werde ich unspektakulär verbingen.
Vor Dezember bin ich in keiner weihnachtlichen Stimmung anzutreffen. Im Dezember eigentlich auch nicht. Ich dekoriere meine Fenster, seh mir den einen oder anderen meiner Filme an, die zu Weihnachten spielen. In ein Fieber gerate ich jetzt eher nicht.
Welchen meiner Tische mit Büchern drauf meinst Du? :-)

bonté

 

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