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Eulenpost(s)

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Samstag, 7. Januar 2012

[Im Kino] Happy New Year

Ich hatte es letztes Jahr, zum Jahreswechsel, irgendwie nicht geschafft, einen meiner Weihnachtsfilme wie Tatsächlich Liebe oder Das Wunder von Manhattan. Also ging es ab ins Kino zu Happy New Year!

Quelle: www.negativ-film.de
Der Originaltitel lautet New Year's Eve und trifft es eigentlich besser. Warum man bei der deutschen Veröffentlichung immer den Titel ändern muss, bleibt mir ein Rätsel.

Inhalt: 18 Menschen in New York am Silvesterabend. Jeder trägt sein kleines Päkchen Leben: Randy (Asthon Kutcher) ist ein Silvestermuffel und bleibt mit der süßen Elise (Lea Michele) im Fahrstuhl stecken. Diese ist als Backgroundsängerin von Jenssen (Jon Bon Jovi) engagiert, der auf dem berühmten Maskenball am Time Square singen soll. Das Catering dafür richtet seine ehemalige Verlobte Laura (Katherine Heigl) aus. Dass die Kugel am Time Square Punkt 12 fällt, darum kümmert sich Claire (Hilary Swank), sie hat aber auch ein wichtiges Treffen um Mitternacht. Auch Sam (Josh Duhamel) muss um Mitternacht in New York sein und fährt deswegen durch den halben Bundesstaat. Ingrid (Michelle Pfeiffer) dagegen hat zum Jahresende ihre eigene To-Do-Liste geschrieben, die sie zusammen mit Paul (Zac Efron) abarbeiten möchte. Kim (Sarah Michelle Parker) wiederum sucht in der Stadt nach ihrer Tochter (Abigail Breslin), die am Time Square ihren Silversterkuss bekommen möchte...

Erster Eindruck: Das Filmplakat erinnert an Valentinstag. Ich wußte, dass es ein Film a la Tatsächlich Liebe sein sollte. Aber ich hoffte, dass es kein so enttäuschter Abklatsch wie Valentinstag werden würde. Ich war sofort von den verschiedenen Charakteren eingenommen, die erstaunlich gut und umfassend in der Kürze eingeführt wurden.

Fazit: Ich wurde nicht enttäuscht. Es war zum Glück kein schlichter uninspirierter Abklatsch wie Valentinstag. Der Film hat zwar stolze 118 Minuten, doch er nutzt diese wunderbar, um zu Beginn die besondere Stimmung des Silvesterabends aufkommen zu lassen. Gleichzeitig werden die Charaktere stark und berührend eingeführt, man wird neugierig, wer mit wem welche Beziehung hat und wie es wohl ausgehen würde. Die Starbesetzung war hier definitiv von Vorteil. So war jede Figur sofort präsent und in jeder Szene facettenreich dargestellt. Es war witzig zu sehen, welcher Star in welche Rolle schlüpfte. Highlights waren hierbei zum Beispiel Michelle Pfeiffer als schüchternes graues Mäuschen Ingrid oder Sofia Vergara als die spritzige Souschefin von Katherine Heigl.
Alles in allem hat der Film natürlich nicht viel überraschendes. Der Aufbau eines solchen Episodenfilms ist seit Tatsächlich Liebe bekannt. Aber anders als eben bei Valentinstag haben sich die Macher um Regisseur Garry Marshall wirklich Mühe gegeben, die gesamte Stimmung um Silvester gefühlsecht aufleben zu lassen. Natürlich ist es auch ein Schaulauf der Stars und Starlets, aber ihre ungewohnte Mischung und Zusammensetzung macht den Film amüsant und liebenswert.



Für Fans von: Tatsächlich Liebe, Valentinstag, Er steht einfach nicht auf dich

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Mittwoch, 21. Dezember 2011

[Gesehen] Freundschaft plus

Ich habe mir vor ein paar Tagen, wie bei [Immer wieder sonntags] angemerkt, den Film Freundschaft plus (Regie: Ivan Reitman) angesehen. Diese Sorte Filme gucke ich tatsächlich nicht so gerne im Kino, da ich nicht finde, dass sie unbedingt eine Leinwand brauchen. Außerdem kann ich nur zu Hause meine wahren Emotionen dazu dann ausleben ;o)



Inhalt: Emma und Adam lernen sich das erste Mal ungefähr im Alter von 12 Jahren in einem Ferienlager kennen. Er, das Kind eine gescheiterten Ehe voller Selbstzweifel, aber doch sehr beliebt. Sie, abgeklärt, kühl und 'nerdi-ig'. Es besteht aber nur so eine Art Freundschaft zwischen ihnen. Einige Jahre später sehen sie sich auf einer Collegeparty wieder. Auch hier passiert nichts. Adam ist mittlerweile ganz Student und genießt das Leben, Emma studiert am MIT und ist entsprechend zurückhaltend und abgeklärt. Sie wollen etwas unternehmen und Emma bittet Adam sie bei "so einer Sache" zu begleiten: es ist die Beerdigung ihres Vaters. Danach sehen sie sich einige Jahre wieder nicht, bis sie sich Ende Zwanzig zufällig auf einem Markt wiedersehen. Aber es geschieht wieder nichts.
Schließlich erfährt Adam, dass sein Vater eine Beziehung mit seiner Exfreundin hat, und zwar vermutlich seit der Trennung von Adam. Das wirft diesen so sehr aus der Bahn, dass er sich betrinkt und beschließt, alle Frauen aus seinem Handy anzurufen, bis eine bereit ist, mit ihm zu schlafen. Er landet bei Emma in der WG, aber sie hatten keinen Sex, wie er erfährt. Während er sich aber zum Gehen fertig macht, kommen sie sich näher und schlafen miteinander. Adam will danach immer wieder etwas mit Emma machen, diese blockt aber ab. Schließlich beschließen die beiden eine Sex-Freundschaft zu führen: jeder hat das Recht den anderen für Sex anzurufen, wann er will. Keine Lügen, keine Eifersüchteleien, keine Nähe. Das Drama nimmt seinen Lauf...

Erster Eindruck: Der Film ist erfrischend schnell, der Zuschauer wird auch schnell in das Geschehen eingeführt. Beide Figuren haben etwas sehr verschrobenes, eigenwilliges an sich, was die Neugierde weckt. Auch die Nebendarsteller sind lustig und unterhalten gut. Obwohl man natürlich schon am Anfang weiß, wie der Film ausgeht, möchte man doch unbedingt den Weg dorthin erfahren. Der Zuschauer ist gefesselt (der weibliche, wohl gemerkt!)

Fazit: Der Film ist lustig, schnell, und voller Verschrobenheiten. Ich mochte Natalie Portman in Star Wars noch nicht so gerne (da war sie so blass), in Black Swan hat sie mich dann fasziniert. Hier ist sie ganz anders, spielt eine starke Emma, die langsam sich selbst gegenüber zugeben muss, dass sie sich in Adam verliebt hat. Ashton Kutcher steht ihr dabei in Nichts nach, spielt einen selbstbewussten Adam, der aber auch eine sehr zarte, zerbrechliche Seite hat. Man merkt den Schauspielern die Lust am Spielen an, was mich als Zuschauer mitgerissen hat. Die Geschichte ist nicht sehr tiefgründig, aber gerade die Leichtigkeit, das Humorvolle und zugleich leicht Melancholische fand ich sehr herzerwärmend.
Ich kann den Film absolut für einen Mädelsabend oder für Liebeskummergeplagte empfehlen! Popcorn, Chips und Sekt dazu wären perfekt. Bei mir gabs nur Chips und Eistee ;o)



Für Fans von: Keinohrhasen, Little Miss Sunshine, Americas Sweethearts

Habt ihr den Film im Kino gesehen? Was haltet ihr von den beiden Hauptdarstellern?

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