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[Gebeichtet] Mein Buchgeständnis

Eulenpost(s): [Gebeichtet] Mein Buchgeständnis

Dienstag, 6. August 2013

[Gebeichtet] Mein Buchgeständnis

Kennt ihr Leselurchs Bücherblog? Bestimmt. Ich habe ihn leider erst sehr spät entdeckt. Einmal im Monat gibt es ein Buchgeständnis. Da kann jeder mitmachen. Die letzten drei Male ist mir leider nicht wirklich etwas Sinniges eingefallen. Dieses Mal ist auch nicht überraschend, aber ich wollte doch so gerne mal mit machen. Worum geht es also genau?

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"Libressio - Mein Buchgeständnis" soll eine monatliche Aktion werden, in der ihr eure eigenen Buchgeschichten erzählen sollt. Ich werde eine Aussage in den Raum werfen, die - wer hätte das gedacht? - mit unserem allerliebsten Hobby zu tun hat: dem Lesen. Ich möchte eure ganz persönlichen Geschichten zu dem jeweiligen Thema erfahren! Mitmachen könnt ihr, indem ihr mir per Kommentar antwortet. Die Blogger unter euch sind natürlich herzlich dazu eingeladen, einen eigenen Blogpost zu verfassen, denn eure Leser sind bestimmt auch neugierig auf eure Antwort! ;)

Thema in diesem Monat: Mit diesem Bestseller konnte ich nichts anfangen!

Also gut. Ich denke, ihr wisst ja schon längst, dass ich selten ein Buch lese, das gerade von 15 anderen auch gelesen wird. Ich bin bei Bestsellern, insbesondere gehypten Büchern einfach kritisch. Das liegt in meiner Natur und äußert sich in vielen Dingen, nicht nur bei Büchern.
Jedenfalls warte ich immer eine kleine Weile, beobachte, wie alle so von dem Buch schwärmen und warte im Grunde nur auf die ersten kritischen Stimmen.

(Ich hätte nie gedacht, dass folgendes Buch wirklich einmal auf meinem Blog erscheint…)

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Nein, ich habe das Buch nie gelesen. Nicht wirklich jedenfalls. Wie kann ich mir dann dennoch ein Urteil darüber erlauben?
Ich habe die Leseprobe “genossen”. Letztendlich wollte ich es dennoch einmal mit einem erotischen Roman versuchen. Und dieser war derzeit der Beliebteste. Also warum nicht? Zudem galt es schließlich irgendwie für mich zu prüfen, ob die kritischen Stimmen recht haben oder die begeisterten.

Ich habe keine Schwierigkeiten mit der Darstellung der sexuellen Szenen gehabt. Aber mit dem Schreibstil. Und das ist für mich, egal bei welchem Genre, ein riesiges Problem. Ich habe Germanistik studiert, weil ich die deutsche Sprache liebe. Nun mag es an der Übersetzung liegen, was nicht für den Übersetzer spricht, oder die Autorin schreibt wirklich so. Ich konnte nicht mehr als die Leseprobe lesen. Meine Zähne knirschten, ich schüttelte mich und ab und zu rutschte mir auch ein Fluch heraus. Ein nervöses Lachen, ein ungläubiges Aufschnauben. Es war alles dabei. Und nur weil die meisten das Bücher bzw. die Reihe so klasse finden…nein, ich war noch nie ein Mit-dem-Strom-Schwimmer. Nicht wirklich jedenfalls.

Es gibt noch einige mehr Bücher, die zu diesem Geständnis passen würden. Aber dieses war doch das Prägnanteste.

Welcher Bestseller war für euch keiner?

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6 Kommentare:

Am/um 6. August 2013 um 17:52 , Blogger Julia meinte...

Es ist definitiv nicht die Schuld der Übersetzer. Ich habe mich bei der englischen Originalversion durch die zwei ersten Kapitel durchgebissen, nochmals eines quergelesen und dann das Buch endgültig beiseite gelegt. Man realisiert erst, wie viel solides Handwerk in einem durchschnittlichen Roman steckt, wenn es derart offenkundig fehlt...

 
Am/um 7. August 2013 um 07:25 , Blogger Melissa meinte...

Irgendwie beruhigend zu wissen, oder auch nicht. Es kann eben nicht jeder ein guter Autor sein. Aber das ist ja wie mit diesen Restaurant-Serien: jeder glaubt ein Restaurant aufmachen zu können und wundert sich, wenn es nicht schmeckt. Leider haben so manche Autoren eine ziemliche gute PR-Maschine hinter sich...

 
Am/um 10. August 2013 um 01:12 , Blogger Miss Duncelbunt meinte...

Was ist denn so schlimm am Schreibstil? Ich kenne weder Buch noch Leseprobe und weigere mich aus Prinzip, das Buch zu lesen - weil es gehypt wird... Und verfilmt werden soll der ganze Spaß ja auch.

Schade eigentlich, wenn "schlechte" Autoren nur wegen der PR zu Besteller-Autoren werden und andere, wesentlich talentiertere, versauern, nur weil sich die Kleinverlage, die sich ihrer annehmen, keine Massen-PR leisten könnnen...

Liebe Grüße
Miss Duncelbunt

 
Am/um 10. August 2013 um 09:38 , Blogger Melissa meinte...

Ich empfand den Schreibstil als lieblos, nicht rund und recht holprig. Er war auch hart, und sogar an den nicht sexuellen Stellen seltsam geschmacklos. Besser kann ich es nicht beschreiben.

Aber ich gebe dir recht, ich finde es auch schade und fast beängstigend, wie gut PR funktioniert und die Bestseller so nicht zwangläufig "gut" sind.

 
Am/um 14. November 2013 um 11:58 , Blogger Leselurch meinte...

Uh, noch jemand, der Germanistik studiert! Willkommen im Team! :D

Ich habe "Shades of Grey" auch noch nicht gelesen, weiß aber auch nicht, ob ich das jemals noch tun werde. Mich spricht das Buch so gar nicht an und bei dem, was du jetzt auch noch dazu sagst, kann ich mir ja schon fast sicher sein, dass mir das Buch nicht gefallen wird...

 
Am/um 19. November 2013 um 07:43 , Blogger Melissa meinte...

Na, wenn dich das Buch schon inhaltlich nicht anspricht, würde ich es erst recht nicht lesen. Vielleicht tauch ja ein anderes, interessanteres Buch aus diesem Genre mal auf!

 

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